Ahornsirup

Ahornsirup - Ein Geschenk der Natur

Farbe und Geschmack von kanadischem Ahornsirup sind vom Erntezeitpunkt abhängig.


Die Natur verleiht dem Sirup verschiedene Nuancen. Zu Beginn des Frühlings ist er eher klar mit einer leichten Süße. Im Lauf der Erntesaison wird er dann dunkler und karamellartiger. Deshalb wird Ahornsirup nach Farbe und Geschmack klassifiziert. So fällt es Köchen und Feinschmeckern leichter, die richtige Auswahl zu treffen.

Vier Sorten Ahornsirup

Golden, fein-milder Geschmack
Dieser Sirup wird aus dem Saft der ersten Stunde hergestellt. Er zeichnet sich durch seinen hellen goldenen Farbton, feine Süße und zartem Aroma aus: das ideale Topping für Joghurt und Eiscreme.

Bernsteinfarben, aromatischer Geschmack
Dieser Sirup hat einen klaren, ausgeprägten Geschmack und ist bernsteinfarben. Er eignet sich besonders gut als Zutat für Vinaigretten und andere Saucen.

Dunkel, fein-herber Geschmack
Dieser Sirup, mit seinem intensiven, karamellartigen Geschmack, lässt sicher sehr gut zum Kochen und Backen verwenden.

Sehr dunkel, kräftiger Geschmack
Dieser Sirup wird aus dem Ahornsaft hergestellt, der am Ende der Saison geerntet wird. Sein Geschmack ist noch ausgeprägter und eignet sich perfekt zum Kochen und Glasieren von Fleisch.

 

Hier erfahren Sie mehr über den Nährwert von Ahornsirup.

SO LAGERN SIE IHREN AHORNSIRUP RICHTIG

In ungeöffneten Flaschen

Ahornsirup ist relativ lange haltbar. Beim Einkochen wird der Saft auf einen Zuckergehalt von exakt 66° Brix (66% Zuckeranteil) gebracht. Die Hersteller füllen den Sirup heiß ab (bei 85 °C). In einer ungeöffneten Flasche ist Ahornsirup daher mehrere Jahre haltbar. Bitte beachten Sie das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum.

Geöffnete Flaschen im Kühlschrank lagern

Selbst der größte Ahornsirup-Fan wird kaum eine komplette Flasche auf einmal aufbrauchen. Was macht man also mit dem Rest?

Ganz einfach: Gut verschließen und ab in den Kühlschrank!

Luftdicht und kühl gelagert ist Ahornsirup theoretisch unbegrenzt haltbar.

DIE AHORNSIRUP-PRODUKTION

Ahornsirup-Produkte aus Kanada – vom eigentlichen Sirup über Zucker, Flocken, Aufstrich, Wasser und andere Produkte – erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei Feinschmeckern und Spitzenköchen weltweit. Dieses 360°-Virtual-Reality-Video nimmt Sie mit in die Welt des Ahornsirups – von der Ernte über die Verarbeitung und Abfüllung bis zu den leckeren Einsatzmöglichkeiten. Wo kommt er her? Wie wird er gemacht? Und wie wird er verwendet? Hier finden Sie die Antworten auf all diese Fragen.



Weltweit gibt es über 150 Ahornarten. Doch nur Zucker- und Rot-Ahorn liefern den für die Herstellung von Ahornsirup benötigten Ahornsaft (Ahornwasser). In Quebec folgen auf frostige Winter mildere Bedingungen im Frühling, die dafür sorgen, dass der Saft fließen und von den Ahornfarmern gesammelt werden kann.

Warum fließt Ahornsaft?

Während des Sommers produziert der Ahorn über Photosynthese Zucker. Diesen braucht der Baum für Zellatmung und Wachstum. Ein Teil des Zuckers wird in Form von Stärke in den Wurzeln gespeichert.

Im Frühling erzeugt der Wechsel zwischen Frost in der Nacht und Temperaturen über dem Gefrierpunkt am Tag eine Art natürlichen Pumpmechanismus: Während der kalten Nächte gefrieren die Äste des Ahorns und das in ihren Fasern enthaltene Gas wird komprimiert. Gleichzeitig löst das von den Wurzeln aufgenommene Wasser die dort gespeicherten Zuckerreserven und steigt nach oben, wo es gefriert. Dabei dehnt es sich aus.

Sobald es Tag wird, erwärmt sich die Luft und die Äste tauen auf. Der Saft wird wieder flüssig und das Gas in den Baumfasern beginnt sich auszudehnen. Der so entstehende Druck presst den gesüßten Saft in Richtung Stamm und er beginnt zu fließen.

Wie wird Ahornsaft geerntet?

Früher wurde Ahornsaft mit Eimern aufgefangen, die an in Bäume geschlagenen Zapfhähnen hingen. Waren die Eimer voll, wurden sie von Hand in größere Behälter umgefüllt, die wiederum zur Zuckerhütte gebracht wurden.

Heute erfolgt die Ernte meist über ein Schlauchsystem, die an in Bohrlöcher gesteckten Zapfrohren angeschlossen sind. Über sie wird der Saft gesammelt und mithilfe von Schwerkraft oder Vakuumpumpen über größere Leitungen direkt zur Zuckerhütte geleitet.

Wie wird Ahornsaft zu Ahornsirup?

Der Ahornsaft wird in große Edelstahltanks gefüllt und von dort entweder in eine Umkehrosmose-Einheit oder direkt in einen Verdampfer geleitet, wo er zu Sirup eingekocht wird. Für einen Liter Sirup werden durchschnittlich 40 Liter Saft benötigt. Die Umkehrosmose bewirkt eine Konzentration des Zuckeranteils im Ahornsaft. Sobald ein Zuckeranteil von 66% (66° Brix) erreicht ist, spricht man von Ahornsirup.

Kochen mit Ahornsirup

Weitere Ahornsirup-Produkte aus Kanada

Ahornwasser

Ahornwasser schmeckt pur, lässt sich aber auch wunderbar mit Obst kombinieren. Kein Wunder also, dass immer mehr Fruchtgetränke auf Ahornwasser-Basis auf den Markt kommen (z.B. Cranberry, Blaubeere oder Zitrone).

Ahornflocken

Ahornflocken entstehen beim Gefriertrocknen (Dehydratisieren) von Ahornsirup. Pur oder aromatisiert eignen sie sich für die Verwendung in Cocktails, Desserts, Panaden und Gewürzmischungen.

Ahorn-Karamell

Zur Herstellung von Ahorn-Karamell wird der Sirup noch weiter eingekocht und anschließend auf sauberen Schnee geträufelt, wo er erstarrt. Voilá! Fertig sind leckere „Ahorn-Bonbons“!

Ahornsirup Rezepte

Weitere Tipps und Tricks

Sie können Ihren eigenen Ahorn-Karamell in nur sieben Minuten herstellen.

Probieren Sie unser Mikrowellen-Ahorn-Karamell-Rezept. Es ist schnell und einfach!

Ahornflocken lassen sich sehr gut mit Gewürzmischungen kombinieren.

Mit ihrem besonderen Aroma sind Ahron-Produkte ideal, um Fleisch, Fisch und Gemüse geschmacklich abzurunden.

Ahornwasser schmeckt als Erfrischungsgetränk und lässt sich zum Kochen verwenden.

Ahornwasser verleiht Suppen und Brühen einen feinen Geschmack. Ideal ist es auch, um Fisch zu pochieren.

Ahorn-Rezepte